Titelbild Tutzing Gruppenbild„Trust me – Wie kann ich KI, Politik & Medien vertrauen?“ war Thema des Studientags der Evangelischen Akademie Tutzing mit den Schülerinnen der 10. und 11. Jahrgangsstufe. Die Studienleiterin für Jugendbildung und Jugendpolitik (Junges Forum) der Akademie, Julia Wunderlich, lud die 85 Schülerinnen der 10. und 11. Jahrgangsstufe dazu ein, den Vormittag aktiv und kritisch mitzugestalten. Das mache die Akademie und damit den Studientag aus.

Dass Deep-Fakes schädigend sind, wussten die Schülerinnen schon. Immerhin ist das auch Lehrplan-Thema. Maximilian Nominacher, Referent für Digitalisierung und Politische Bildung an der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit, erklärte mit wirkungsvollen Beispielen, dass man den Aussagen von ChatGPT & Co nicht blind vertrauen dürfe. Aber er gab den Schülerinnen auch praktische Tipps an die Hand, wie sie KI seriös und gewinnbringend in ihren Schulalltag integrieren können.

KI könne auch Demokratisierungs-Prozesse fördern, wenn viele Zugang zu Informationen erhalten können. Klar müsse sein, dass es darum geht, auf Fakten-Wissen zuzugreifen, so das Credo von Prof. Ralf Hohlfeld, der an der Universität Passau den Lehrstuhl für Kommunikationswissenschaften leitet. Deshalb sei es unerlässlich, dass – breit in der ganzen Gesellschaft – in die Ausbildung von Medienkompetenz investiert werde. „Alles ist gut, wenn wir aufmerksam sind, wenn wir uns als Staatsbürger begreifen und uns gegenseitig helfen“, gab er den Schülerinnen mit auf den Weg.